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Mit 250 km/h durch Bern – das E-Prix Spektakel vom 22. Juni 2019

Im idyllischen Obstbergquartier mitten in Bern gilt normalerweise eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h; nicht aber, wenn gerade die bis zu 250 kW starken Elektroboliden durch die Strassen rasen. Der Rundkurs des Formel-E-Strassenrennens führte durch das Obstbergquartier und verlief somit vor der einmaligen Kulisse der Berner Altstadt. Weiter ging es den Aargauerstalden hinunter, dort erreichten die Rennfahrzeuge Geschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometern. Anschliessend ging es auf den grossen Muristalden und die Schosshaldenstrasse zurück zur Laubeggstrasse. Die Boxengasse befand sich auf der Papiermühlestrasse, unweit der DARU-WACHE AG Filiale Bern. Die ABB FIA Formel E Meisterschaft ist der weltweit renommierteste Wettkampf für Elektro-Rennautos. Die gesamte Meisterschaft ist eines der wenigen Sportereignisse, das auf der ganzen Welt ausgetragen wird. In der fünften Saison sind 13 Rennen in 12 Städten angesetzt, unter anderem in Metropolen wie Hongkong, Mexiko City, Rom, Paris, New York und – nach Zürich im 2018 – dieses Jahr in der Schweizer Hauptstadt.Die sicht- und spürbare Auf- und Abbauphase rund um die Veranstaltung dauerte insgesamt etwa zwei Wochen. Zahlreiche Fussgängerinseln und Ampeln mussten temporär entfernt werden. Am Veranstaltungswochenende vom Donnerstagabend 20. Juni bis Sonntagnacht 23. Juni wurden aufgrund des Rennbetriebs die Strassen im betreffenden Bereich gesperrt und der öffentliche Verkehr musste umgeleitet werden. Für einen reibungslosen Ablauf wurde durch die Veranstalterin, zusammen mit der Stadt Bern, ein Verkehrskonzept erarbeitet. Ebenso musste die Sicherheit der Anwohner und der Zuschauer jederzeit gewahrt bleiben und wie bei solchen Grossanlässen üblich, wurde ein umfassendes Sicherheitskonzept erstellt. Darin wurde unter anderem festgehalten, wie die Blaulichtorganisationen jederzeit eingreifen können.

Für die Umsetzung der verschiedenen Sicherheitsbelange wurden im Vorfeld nebst den Blaulichtorganisationen verschiedene private Sicherheitsfirmen beauftragt. Auch die DARU-WACHE AG erhielt einen Auftrag, jedoch relativ kurzfristig am Mittwochnachmittag des 19. Juni 2019. Das vorhandene Verkehrskonzept stellte die Veranstalter und die Stadt Bern vor eine grosse Herausforderung. Es mussten noch einige dringende aber kurzfristige Änderungen und Ergänzungen von Sicherheitsposten, Verkehrs- und Kreuzungsdiensten vorgenommen werden. Auch die Filiale Bern stand vor einer grossen Herausforderung. So mussten innert kürzester Zeit mehr als 20 zusätzliche Dienstantritte pro Tag sichergestellt werden. Dank der zentralen Disposition konnten wir für diesen Event auf die gesamten personellen Ressourcen der DARU-WACHE AG zurückgreifen. Selbst weitere zusätzlich eingetroffene Kundenaufträge konnten so fristgerecht und zur vollen Zufriedenheit von Veranstalter, Blaulichtorganisationen und den Anwohnern abgedeckt werden. Ein grosses Dankeschön an die zentrale Dispo und alle Beteiligten, welche durch ihre Flexibilität und ihren Arbeitseinsatz diesen Auftrag zur vollsten Kundenzufriedenheit umsetzten. Der heisse Asphalt, die Herausforderungen an die Planung, das Verkehrskonzept sowie das Rennfieber machten diesen Einsatz für alle Beteiligten unvergesslich. Der Sieger des Rennens hiess übrigens Jean-Eric Vergne und kommt aus Frankreich, Zweiter wurde der Jaguar-Pilot Mitch Evans. Hinter den beiden fuhr der Lokalmatador Sebastien Buemi ins Ziel und brachte somit Bern beim E-Prix ebenfalls einen Podestplatz.